Burgendatenbank
Schloss Sanssouci
[erhalten]
Bilder: Alexander Willig
Text: Alexander Willig
[Stand: 2008]
Standort:
Bilder:
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Weinbergterassen und Schlossbau |
![]() ![]() Die Bildergalerie | |
![]() ![]() Ovaler Kuppelbau |
![]() ![]() Schlossebene mit Pavillonabschluss | |
![]() ![]() Säulenkolonnade und Hof |
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Beschreibung:
Als eher schlichter Schlossbau gilt das Schloss Sanssouci, vergleicht man ihn mit anderen europäischen Schlossbauten dieser Zeit.
Es zeigt sich als ein langgezogener Rechteckbau, der mittig einen ovalen Kuppelteil beherbergt und an beiden Enden jeweils pavillonartige Abschlüsse aufweist.
Die dem Park abgewandte Seite rahmt durch zwei Säulenkolonnaden einen kleinen Schlosshof ein.
Der gesamte Bau besteht nur aus einem Erdgeschoss, das hinter den genannten Abschlüssen noch jeweils kleiner Rechteckausläufer als Wirtschaftstrakte angeschlossen hat.
Historie:
1740 bestieg Friedrich II. als preußischer König den Thron. Bereits zu dieser Zeit, sprach man von einem "wüsten Berg" in Potsdam, der im Jahr 1744 als Bauplatz für das zwar in Deutschland mit bedeutenste, jedoch architektonisch schlichte Lustschloss Sanssouci (sorgenfrei).
1746 war der Bau fertig und galt zu dieser Zeit als Weinberghaus Sanssouci.
1747 war auch der innere Ausbau vollendet und der König konnte sein Schloss beziehen.
1755-63 wurde für die königliche Gemäldesammlung, östlich des Schlosses, ein Pendant von Johann Gottfried Büring angelegt, der heute als ältester erhaltene selbständige Museumsbau gilt.
Sanssouci war Ort vieler Festlickeiten und diente dem König nach dem dritten schlesischen Krieg als alljährliche Residenz, während den Monaten April bis Oktober.
1786 starb Friedrich II. in Schloss Sanssouci.
1841/42 wurden dem Schloss an jeder Seite jeweils ein kleiner Flügelbau durch Ludwig Persius und Ferdinand von Arnim angefügt.
Seine Residenzbedeutung verlor das Schloss nach dem Tod des Königs und mit dem Ausbau des Neuen Palais von Sanssouci.
Letzteres diente dem Deutschen Kaiser bis zur Ende der Monarchie 1918 sehr oft als Residenz.
Weitere Informationen zum Objekt
Anfahrt:
Routenplaner und Vogelperspektive bei Google Maps
Stadt Potsdam, Kreis Potsdam-Mittelmark - Brandenburg
Anfahrt im unteren Bereich der folgenden Seite abrufbar.
Zugang:
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Nutzung:
Museum, Führung bzw. Besichtigung möglich.
Kontakt:
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postfach 60 14 62 - 14414 Potsdam
Mail: besucherzentrum@spsg.de
Weiterführender Link 1: www.spsg.de
Weiterführender Link 2: www.sanssouci-virtuell.de
Quellen:
Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Brandenburg und Berlin von Bruno J. Sobotka, Jürgen Strauss
ISBN: 3-8062-1085-3,
Burgen und Schlösser in Deutschland von Dieter Maier
ISBN: 3-89555-262-3,
Burgen, Schlösser und Festungen in Deutschland und Europa von Werner Mayer
ISBN: 3-88189-469-1


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